Für wen das ist
Du führst seit ein paar Jahren. Vielleicht ein Team in einer Agentur, vielleicht ein eigenes Startup, vielleicht einen Bereich im Mittelstand. Fachlich bist du sicher. Die Zahlen, das Handwerk, die Strategie — das kannst du.
Und trotzdem gibt es Momente, in denen du dich selbst nicht wiedererkennst. Du gehst mit einer klaren Meinung in ein Gespräch und kommst relativiert wieder raus. Du formulierst im Meeting drei Konjunktive zu viel. Du verschiebst eine Entscheidung, obwohl alle Informationen längst auf dem Tisch liegen.
Das hat nichts mit fehlendem Wissen zu tun. Es ist eine Lücke an einer anderen Stelle: in der Überzeugung, dass dein Handeln die Situation tatsächlich verändert. Genau dort setzt das Coaching an.
Die meisten Menschen, mit denen ich arbeite, sind zwischen 25 und 45, kommen aus Agentur-, Startup- oder Industrieumfeld und haben früh Verantwortung übernommen. Schnell gewachsen, manchmal schneller als das eigene Selbstbild mitkam.
So läuft die Zusammenarbeit
Wir starten mit einem Erstgespräch von fünfzehn Minuten. Du erzählst, was los ist. Ich höre zu und sage dir ehrlich, ob ich zu deinem Thema passe.
Danach arbeiten wir mit einem Zehner-Ticket. Zehn Sessions, im Rhythmus von zwei bis drei Wochen. Dieser Abstand ist Absicht. Zwischen den Terminen passiert das eigentliche Coaching: in deinem Alltag, im nächsten Meeting, im Gespräch, das du sonst vermieden hättest.
Wir arbeiten nie abstrakt. Immer an einer konkreten Situation aus deiner Woche. Die anstehende Quartalsentscheidung. Das Feedback, das du einem Mitarbeiter geben musst. Der Konflikt im Team, der sich seit Wochen aufschaukelt.
Zwischen den Sessions bekommst du Übungen. Du machst sie nicht, weil ich es sage. Du machst sie, weil du am eigenen Verhalten merkst, dass sich etwas verschiebt. Diese Erfahrung baut die Überzeugung auf, die durch keinen Ratschlag entsteht.
Womit du nicht rechnen musst
Keine Affirmationen vor dem Spiegel. Keine Power-Posen. Kein Antreiber-Vokabular, das dir einredet, du müsstest nur fest genug an dich glauben.
Glaube an sich selbst lässt sich nicht herbeireden. Er wächst aus Handeln, das gelingt, und aus der bewussten Wahrnehmung, dass es gelungen ist. Mein Job ist es, diese Erfahrungen mit dir zu bauen und dafür zu sorgen, dass sie hängen bleiben.
Der erste Schritt
Wenn dich beim Lesen eine Situation eingeholt hat, an die du gerade denkst: das ist der Punkt, an dem wir anfangen.
Buche ein Erstgespräch. Wenn du lieber erst für dich anfangen willst, ist Buch 1 das vollständige Programm zum Selbststudium und ein guter Einstieg.