Format · Gruppentraining

Führungstraining

Vierzehn Führungswerkzeuge an Live-Cases, mit echtem Druck und ohne echte Konsequenz. Mehrtägige Tagesschiene, offen für Einzelpersonen aus Agentur, Klinik, Startup, Mittelstand. Theorie ist Beigemüse, nicht Hauptgang.

Säule Führung
Diagnose

Wann offenes Training statt 1:1 oder Inhouse

Drei Anlässe, bei denen die offene Gruppe der bessere Hebel ist.

01

Du willst den Werkzeugkasten lernen, nicht eine einzelne Lage lösen

Im 1:1-Coaching arbeiten wir an der einen Entscheidung, die diese Woche ansteht. Im Training lernst du die vierzehn Instrumente strukturiert: Zielvereinbarung, Delegation, Feedback, Meeting-Führung, Konfliktgespräch, schwieriges Mitarbeitergespräch, Eskalations-Management, Einstellungsgespräch, Onboarding, Teamentwicklung, Kündigung und drei weitere. Wer den ganzen Kasten kennt, hört auf zu improvisieren, wenn es schwierig wird.

02

Du brauchst Übung, bevor du in deinem Team probierst

Ein Kündigungsgespräch zum ersten Mal in der echten Lage zu üben, ist teuer. Ein Konfliktgespräch zwischen zwei Bereichsleitungen ohne Vorlauf zu moderieren, kostet Beziehungen. Im Training spielst du die Szene drei- bis fünfmal, jeweils mit anderem Einsatz, und kalibrierst, was im Detail trägt. Im Alltag hast du genau einen Versuch.

03

Du willst von anderen Branchen lernen

Im offenen Format sitzt die Bereichsleitung aus dem Klinikum neben der Geschäftsführerin der Agentur und dem Selbständigen mit fünf Festangestellten. Dasselbe Muster zeigt sich in drei Kontexten und wird dadurch greifbar. Der Effekt ist ein anderer als im Inhouse-Format, wo alle aus derselben Org kommen.

Was hier passiert

Fallarbeit statt Frontalvortrag

Kein Standard-Curriculum. Die Fälle kommen aus der Woche der Teilnehmenden.

Eine kurze Theorie pro Werkzeug, drei bis fünf Übungen pro Werkzeug. Wer am Ende des Tages keine drei Bewegungen hat, die er Montag im Team testet, hat das falsche Training besucht.

Wir starten den Trainings-Tag mit den realen Lagen der Teilnehmenden. Welches Gespräch steht in den nächsten zwei Wochen an? Welche Entscheidung wird geschoben? Welche Konstellation kostet am meisten Energie? Diese Fälle sind das Material.

Ich gebe das Werkzeug, das gerade trägt. Delegation, wenn die Aufgabe immer wieder zurückkommt. Eskalations-Management, wenn ein Konflikt sich verhärtet. Einstellungsgespräch mit Verhaltens-Fragen, wenn die letzte Auswahl danebenlag. Die Theorie dauert zehn Minuten. Dann übst du, mit Live-Reaktion, mit Wiederholung, mit Nachjustierung an deinen Sätzen und deiner Haltung.

Ablauf

So läuft ein Training

Vier Phasen, unabhängig vom Umfang. Bei Mehrtages-Format ist der Übungsanteil pro Werkzeug höher.

01

Bedarfsklärung

Im Vorgespräch klären wir: Welche Werkzeuge sind für dich gerade akut? Was hat im letzten Quartal nicht funktioniert? Welche Bewegungen willst du nach dem Training in deinem Team tatsächlich machen?

02

Vorbereitung

Du bekommst vorab zwei kurze Aufgaben: eine reale Lage aus deiner Woche aufschreiben und eine Frage formulieren, die im Training beantwortet werden soll. Das verkürzt die Aufwärmphase am Trainings-Tag und sorgt dafür, dass die Inhalte an deinem Material arbeiten.

03

Trainings-Tage

Ein bis drei Tage, je nach Tiefe und gewählten Schwerpunkten. Drei bis fünf Werkzeuge pro Tag, jedes mit kurzer Theorie und langem Üben. Du gehst mit konkreten Bewegungen raus, die du in der nächsten Woche im Team testest.

04

Follow-up

Vier bis sechs Wochen nach dem Training eine 1:1-Mini-Session. Was ist hängen geblieben? Wo ist die Praxis kniffliger als die Übung? Falls nötig, eine Nachjustierung an einem konkreten Fall.

Zwischen Trainings-Tag und Follow-up passiert die eigentliche Arbeit. Im nächsten Mitarbeitergespräch, in der nächsten Eskalation, in der Entscheidung, die du sonst weiter geschoben hättest.

Andere Konstellationen

Inhouse oder 1:1

Wenn dein ganzes Führungsteam denselben Werkzeugkasten lernen soll und die Fälle vertraulich sind, ist Inhouse das richtige Format. Wenn du eine konkrete Entscheidung in den nächsten Wochen vor dir hast, geht 1:1-Coaching schneller.

Bereit für ein Erstgespräch?

Fünfzehn Minuten, kostenlos. Du erzählst, welche Werkzeuge in deinem Alltag fehlen. Ich sage dir, ob offenes Training, Inhouse oder 1:1-Coaching der schnellere Weg ist.